Herr, mein Hirt...
1651Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden, ich bin dein, niemand kann uns scheiden, ich bin dein, weil du dein Leben und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben.
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Interpretation
Das Gedicht "Herr, mein Hirt..." von Paul Gerhardt ist ein tiefgründiges geistliches Lied, das die enge Beziehung zwischen dem Gläubigen und Gott als seinem Hirten und Quell aller Freude beschreibt. Der Sprecher bekennt sich als Gottes Eigentum und betont die unauflösliche Bindung zwischen sich und Gott. Diese Verbindung wird durch die Opferung von Gottes Leben und Blut für den Gläubigen begründet, was die tiefe Liebe und Hingabe Gottes verdeutlicht. In den folgenden Zeilen wird die Sicherheit und Geborgenheit betont, die der Gläubige in Gottes Obhut erfährt. Der Sprecher fühlt sich von Gott getragen und beschützt, selbst in schwierigen Zeiten. Die Metapher des Hirten, der sich um seine Schafe kümmert, wird hier aufgegriffen und auf die Beziehung zwischen Gott und dem Gläubigen übertragen. Der Sprecher vertraut darauf, dass Gott ihn leiten und versorgen wird, so wie ein guter Hirte sich um seine Herde kümmert. Das Gedicht endet mit einem Ausdruck der Dankbarkeit und des Lobes für Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Der Sprecher preist Gott als seinen Erlöser und Retter, der ihm neues Leben und Hoffnung schenkt. Die tiefe Verbundenheit und das Vertrauen in Gottes Führung und Schutz durchziehen das gesamte Gedicht und vermitteln dem Leser eine Botschaft der Zuversicht und des Glaubens an die unerschütterliche Liebe Gottes zu seinem Volk.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildlichkeit
- Brunn aller Freuden
- Hyperbel
- Brunn aller Freuden
- Metapher
- Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden
- Parallelismus
- ich bin dein, niemand kann uns scheiden, ich bin dein
- Personifikation
- Brunn aller Freuden