Heimliche Liebe
1872Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß als heimliche Liebe, von der niemand nichts weiß.
Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön, als wenn zwei verliebte Seelen beieinander tun stehn.
Setze du mir einen Spiegel ins Herz mir hinein, damit du kannst sehen, wie so treu ich es mein'!
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Interpretation
Das Gedicht "Heimliche Liebe" von einem unbekannten Autor handelt von der intensiven und verborgenen Natur der Liebe. In den ersten beiden Strophen wird die heimliche Liebe mit Feuer und Blumen verglichen, um ihre Intensität und Schönheit zu verdeutlichen. Das Feuer und die Kohle symbolisieren die Leidenschaft und das Brennen der Liebe, während die Rose und die Nelke für die Blüte und den Ausdruck der Liebe stehen. Die heimliche Liebe wird als noch heißer und schöner beschrieben als diese Vergleiche, was ihre Einzigartigkeit und Besonderheit betont. Die letzte Strophe des Gedichts enthält eine Aufforderung an den Geliebten, in das Herz des lyrischen Ichs zu schauen. Der Spiegel im Herzen soll die Treue und die aufrichtigen Gefühle des lyrischen Ichs widerspiegeln. Dies verdeutlicht den Wunsch nach Offenheit und Ehrlichkeit in der Liebe, trotz ihrer heimlichen Natur. Das lyrische Ich möchte, dass der Geliebte die Tiefe und Aufrichtigkeit seiner Liebe erkennt und versteht. Insgesamt vermittelt das Gedicht die Intensität und Schönheit der heimlichen Liebe, die oft als noch leidenschaftlicher und aufrichtiger empfunden wird. Es betont die Einzigartigkeit dieser Liebe und den Wunsch nach Offenheit und Ehrlichkeit in einer Beziehung, auch wenn sie im Verborgenen stattfindet.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildsprache
- Setze du mir einen Spiegel ins Herz mir hinein
- Metapher
- Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß als heimliche Liebe
- Personifikation
- Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß
- Vergleich
- Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön als wenn zwei verliebte Seelen beieinander tun stehn