Hagel
1854Schwer Verheeren Wirft der Himmel, Eingefrorener Zähren Eisiges Gewimmel.
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Interpretation
Das Gedicht "Hagel" von Peter Hille beschreibt die Wucht und Zerstörungskraft eines Hagelschauers. Die ersten beiden Verse "Schwer Verheeren / Wirft der Himmel" vermitteln den Eindruck einer gewaltsamen Attacke von oben, als ob der Himmel selbst Steine auf die Erde schleudert. Das Verb "verheeren" unterstreicht die verheerende Wirkung des Hagels. Die letzten beiden Verse "Eingefrorener Zähren / Eisiges Gewimmel" nutzen Metaphern, um den Hagel zu beschreiben. Die Vergleich der Hagelkörner mit "eingefrorenen Zähren" verleiht ihnen eine bedrohliche, beißende Qualität. Das Wort "Gewimmel" deutet auf ein chaotisches Durcheinander hin, in dem sich die Hagelkörner unkontrolliert bewegen. Insgesamt vermittelt das Gedicht einen eindringlichen Eindruck von der plötzlichen, unerbittlichen Gewalt eines Hagelschauers.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Eingefrorener Zähren, Eisiges Gewimmel
- Metapher
- Eingefrorener Zähren
- Personifikation
- Schwer Verheeren Wirft der Himmel