Gute Laune
1855Gute Laune, Lieb und Lachen Soll mich hier Unaufhörlich glückich machen, Und die ganze Welt mit mir. Auf dem Sammt der Rosen wiegen Sich die Weisen nur allein. Liebe? ist sie nicht Vergnügen? Nur die Treue macht die Pein.
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Interpretation
Das Gedicht "Gute Laune" von Jakob Michael Reinhold Lenz ist ein Lobgesang auf die Freude und das Glück. Der Sprecher wünscht sich, von guter Laune, Liebe und Lachen unaufhörlich beglückt zu werden und die ganze Welt mit sich zu teilen. Er vergleicht die Weisen mit Rosen, die sich nur auf dem Samt wiegen, und stellt die Frage, ob Liebe nicht Vergnügen ist. Nur die Treue macht die Pein. Das Gedicht ist in vier Strophen mit jeweils vier Versen gegliedert. Die Reime sind durchweg männlich und folgen dem Schema aabb. Der Rhythmus ist trotz der unterschiedlichen Verslängen meistens jambisch. Die Sprache ist einfach und bildhaft. Der Sprecher verwendet viele positive und negative Ausdrücke, um seine Gefühle auszudrücken. Er kontrastiert zum Beispiel gute Laune mit Pein, Liebe mit Vergnügen, Weisen mit Rosen. Er verwendet auch viele Ausrufe und Fragen, um seine Begeisterung und Neugier zu zeigen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Gute Laune, Lieb und Lachen
- Anapher
- Soll mich hier Unaufhörlich glückich machen
- Metapher
- Auf dem Sammt der Rosen wiegen
- Rhetorische Frage
- Liebe? ist sie nicht Vergnügen?