Güte und Größe
1805Nur zwei Tugenden gibt′s. O wären sie immer vereint, Immer die Güte auch groß, immer die Größe auch gut!
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Interpretation
Das Gedicht "Güte und Größe" von Friedrich von Schiller beschäftigt sich mit der idealen Vereinigung zweier Tugenden: Güte und Größe. Schiller bedauert, dass diese beiden Eigenschaften oft getrennt voneinander existieren und nicht in einer Person vereint sind. Er sehnt sich nach einer Welt, in der Güte und Größe untrennbar miteinander verbunden sind, da er dies als die perfekte Kombination von Charaktereigenschaften ansieht. Das Gedicht besteht aus nur zwei Zeilen, was seine Kürze und Prägnanz unterstreicht. Schiller verwendet eine Anapher ("immer die Güte auch groß, immer die Größe auch gut"), um die Wiederholung und Betonung der gewünschten Vereinigung der Tugenden zu verstärken. Die Verwendung des Wortes "nur" zu Beginn des Gedichts deutet darauf hin, dass Schiller diese beiden Tugenden als die wichtigsten und wesentlichsten ansieht. Schillers Wunsch nach der Vereinigung von Güte und Größe spiegelt seinen Idealismus und seine Vorstellung von einem perfekten Charakter wider. Er impliziert, dass eine Person, die sowohl gut als auch groß ist, die höchste Form der Tugend darstellt. Das Gedicht regt zum Nachdenken über die Bedeutung von Güte und Größe im eigenen Leben an und fordert dazu auf, diese Eigenschaften in sich selbst zu vereinen und zu kultivieren.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Gegensatz
- Immer die Güte auch groß, immer die Größe auch gut!
- Parallelismus
- Nur zwei Tugenden gibt's. O wären sie immer vereint