Grotta ferrata

Wilhelm Friedrich Waiblinger

1839

Flohn einst Griechen hierher, in friedlichem Kloster sich bergend, Ein Arkadien hier, Tempe vergaßen sie leicht; Eure Natur hat euch der mildeste Himmel gesegnet, Eure Kapelle hat euch Dominichino geweiht.

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Interpretation

Das Gedicht "Grotta ferrata" von Wilhelm Friedrich Waiblinger beschreibt einen Ort, der einst von Griechen als friedliches Kloster genutzt wurde. Der Ort wird als ein Arkadien beschrieben, das die Griechen leicht vergessen konnten, da die Natur hier so mild und gesegnet ist. Die Kapelle wurde von Dominichino geweiht, was auf eine besondere spirituelle Bedeutung hinweist. Das Gedicht vermittelt eine romantische Vorstellung von einem idyllischen Ort, der von den Griechen als Zufluchtsort genutzt wurde. Die Verwendung von Begriffen wie "Arkadien" und "Tempel" weckt Assoziationen an eine vergangene Zeit, in der die Natur noch unberührt und die Menschen in Harmonie mit ihr lebten. Die Erwähnung von Dominichino deutet darauf hin, dass der Ort auch heute noch eine spirituelle Bedeutung hat. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Sehnsucht nach einer verlorenen Zeit und einem Ort, an dem Mensch und Natur in Einklang waren. Es ruft den Leser dazu auf, sich an die Schönheit und den Frieden zu erinnern, die in der Natur zu finden sind, und die spirituelle Bedeutung von Orten wie diesem zu würdigen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Alliteration
Flohn einst Griechen hierher
Anspielung
Tempel
Metapher
Arkadien
Personifikation
Eure Natur hat euch der mildeste Himmel gesegnet