Gode Nacht
1833Över de stille Straten Geit klar de Klokkenslag; God Nacht! Din Hart will slapen, Und morgen is ok en Dag.
Din Kind liggt in de Weegen, Un ik bün ok bi di; Din Sorgen und din Leven Is allens um un bi.
Noch eenmal lat uns spräken: Goden Abend, gode Nacht! De Maand schient ob de Däken, Uns′ Herrgott hölt de Wacht.
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Interpretation
Das Gedicht "Gode Nacht" von Theodor Storm handelt von einer ruhigen Abendstimmung und dem Wunsch nach einem friedlichen Schlaf. Die Glockenschläge verkünden die Nacht, und der Sprecher wünscht dem Zuhörer eine gute Nacht, indem er ihm versichert, dass der Morgen wieder ein neuer Tag sein wird. Die Bildsprache vermittelt eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Trostes. In der zweiten Strophe liegt das Kind in den Wiegen, und der Sprecher ist bei der angesprochenen Person. Die Sorgen und das Leben des Zuhörers werden als "allens um un bi" beschrieben, was darauf hindeutet, dass alles in Ordnung ist und der Sprecher in der Nähe ist, um Unterstützung zu bieten. Diese Strophe verstärkt das Gefühl der Nähe und des Schutzes. Die letzte Strophe enthält den Abschiedsgruß "Goden Abend, gode Nacht" und beschreibt den Mond, der über den Dächern scheint. Der Sprecher erwähnt, dass der Herrgott Wache hält, was ein Gefühl der Sicherheit und göttlichen Fürsorge vermittelt. Das Gedicht endet mit einer friedlichen und beruhigenden Note, die den Leser in die Nacht entlässt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Gode Nacht
- Anapher
- God Nacht! Din Hart will slapen, Und morgen is ok en Dag.
- Metapher
- Din Sorgen und din Leven Ist allens um un bi.
- Personifikation
- De Maand schient ob de Däken, Uns′ Herrgott hölt de Wacht.