Gleich und gleich
1832Ein Blumenglöckchen Vom Boden hervor War früh gesprosset In lieblichem Flor; Da kam ein Bienchen Und naschte fein. Die müssen wohl beide Für einander sein.
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Interpretation
Das Gedicht "Gleich und gleich" von Johann Wolfgang von Goethe beschreibt die Begegnung zwischen einer kleinen Blume und einer Biene. Die Blume ist früh aufgegangen und zeigt sich in ihrer vollen Schönheit. Die Biene kommt und sammelt den Nektar der Blume, was eine symbiotische Beziehung zwischen den beiden darstellt. Die beiden, Blume und Biene, sind füreinander bestimmt und passen perfekt zusammen. Sie ergänzen sich und bilden eine harmonische Einheit. Die Beziehung zwischen ihnen ist von gegenseitigem Nutzen und Symbiose geprägt. Die Biene profitiert von der Nahrung der Blume, während die Blume von der Bestäubung durch die Biene profitiert. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Harmonie und des Gleichgewichts in der Natur. Es zeigt, wie verschiedene Elemente in der Natur aufeinander angewiesen sind und wie sie zusammenarbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Die Begegnung zwischen Blume und Biene symbolisiert die Schönheit und den Nutzen der Zusammenarbeit und des Miteinanders in der Natur.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Ein Blumenglöckchen
- Personifikation
- War früh gesprosset
- Reimschema
- AABB
- Symbolik
- Blumenglöckchen und Bienchen stehen für ein harmonisches Paar