Geliebte, kleine Braut!

Felix Dörmann

1870

Schling’ Deines Haares Strähne Ums Haupt mir, kleine Braut, Zerküsse die funkelnde Träne, Die mir von den Wimpern getaut.

Vom Elend hier auf Erden Hab’ ich genug erschaut, Genügsam will ich werden, Geliebte, kleine Braut!

Ich will mein Sehnen begraben, Die Wünsche, so brennend und laut, Du sollst allein mich haben, Geliebte, kleine Braut!

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Interpretation

Das Gedicht "Geliebte, kleine Braut!" von Felix Dörmann ist ein Liebesgedicht, das von einer tiefen emotionalen Verbindung zwischen dem Sprecher und seiner Geliebten erzählt. Der Sprecher bittet seine Liebste, ihr Haar um seinen Kopf zu schlingen und die Träne zu küssen, die ihm von den Wimpern getaut ist. Dies symbolisiert eine enge Verbundenheit und das Teilen von Emotionen. Im zweiten Teil des Gedichts drückt der Sprecher aus, dass er genug vom Elend der Welt gesehen hat und nun genügsam sein möchte. Er möchte sein Sehnen und seine brennenden Wünsche begraben und sich ausschließlich seiner Geliebten widmen. Dies zeigt eine Bereitschaft zur Hingabe und den Wunsch, sich auf die Liebe zu konzentrieren. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine romantische und hingebungsvolle Stimmung. Der Sprecher sehnt sich nach einer intimen Verbindung mit seiner Geliebten und möchte sich von den Sorgen der Welt abwenden, um sich ganz auf die Liebe zu konzentrieren.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anrede
Geliebte, kleine Braut!
Ausschluss
Du sollst allein mich haben
Hyperbel
Die mir von den Wimpern getaut
Kontrast
Die Wünsche, so brennend und laut
Metapher
Ich will mein Sehnen begraben
Personifikation
Zerküsse die funkelnde Träne
Wiederholung
Geliebte, kleine Braut!
Wunsch
Genügsam will ich werden