Geleitspruch

Elisabeth Fuhrmann-Paulsen

unbekannt

Die verschütteten Gräber der Könige bergen noch köstliche Schätze. Aber wetze die Schneiden scharf.

Viele zogen auf Abenteuer: Helden, und kamen nach haus: Schwätzer.

Schwör keinen Meineid! Schmiede deine Hand schweigend an den Knauf des Schwertes.

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Illustration zu Geleitspruch

Interpretation

Das Gedicht "Geleitspruch" von Elisabeth Fuhrmann-Paulsen handelt von den Gefahren und Verlockungen, die auf einem Abenteuer warten. Die verschütteten Gräber der Könige bergen noch köstliche Schätze, doch um sie zu erlangen, muss man die Schneiden seiner Waffen scharf wetzen. Dies deutet darauf hin, dass das Abenteuer nicht ohne Risiko ist und man sich auf mögliche Kämpfe vorbereiten muss. Der zweite Teil des Gedichts beschreibt, dass viele Helden auf Abenteuer zogen, aber als Schwätzer nach Hause kamen. Dies könnte darauf hindeuten, dass nicht alle, die sich auf ein Abenteuer begeben, erfolgreich sind oder ihre Erlebnisse wahrheitsgemäß wiedergeben. Es warnt vor leeren Versprechungen und ermutigt dazu, Taten statt Worte zu setzen. Im letzten Teil des Gedichts wird geraten, keinen Meineid zu schwören und die Hand schweigend am Knauf des Schwertes zu schmieden. Dies könnte als Aufforderung interpretiert werden, ehrlich und loyal zu bleiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es wird betont, dass man sich auf seine eigenen Fähigkeiten und Stärken verlassen sollte, anstatt auf leere Versprechungen oder Schwüre.

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Stilmittel

Befehl
Schmiede deine Hand schweigend an den Knauf des Schwertes
Imperativ
Aber wetze die Schneiden scharf
Kontrast
Viele zogen auf Abenteuer: Helden, und kamen nach haus: Schwätzer
Metapher
Die verschütteten Gräber der Könige bergen noch köstliche Schätze