Gedanken
1819Wenn ich in des Himmels Bläue Stillerhoben aufwärts schaue, Denke ich an blaue Augen, Und ich denk an Lieb und Treu.
Und wenn ich im trüben In dein blaues Auge schaue, Denke ich an blauen Himmel, Und an blütenvollen Mai.
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Interpretation
Das Gedicht "Gedanken" von Hermann Rollett thematisiert die Verbindung zwischen der Natur und der Liebe. Der Dichter beschreibt, wie er beim Blick in den blauen Himmel an die blauen Augen seiner Liebsten denkt und dabei an Treue und Liebe erinnert wird. Die Farbe Blau dient als verbindendes Element zwischen Himmel und Augen, was die tiefe Verbundenheit zwischen Natur und menschlichen Emotionen symbolisiert. In der zweiten Strophe wendet sich der Blick des Dichters von der Weite des Himmels zu den intimen Momenten, in denen er in die Augen seiner Geliebten blickt. Hier verbindet er die Ruhe und Schönheit des blauen Himmels mit der Zärtlichkeit und Reinheit, die er in den Augen seiner Liebsten findet. Der "blütenvolle Mai" verstärkt das Bild von Frische, Wachstum und der Fülle des Lebens, was die tiefe Zuneigung und die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft ausdrückt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine harmonische Verbindung zwischen der äußeren Natur und den inneren Gefühlen des Dichters. Die Wiederholung der Farbe Blau und die zyklische Natur der Gedanken – vom Himmel zu den Augen und zurück – verdeutlichen die untrennbare Verbindung zwischen der äußeren Schönheit und der inneren Liebe. Das Gedicht ist eine Ode an die Beständigkeit der Liebe, die in den ewigen Farben und Formen der Natur widergespiegelt wird.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Lieb und Treu
- Bildlichkeit
- Stillerhoben aufwärts schaue
- Kontrast
- trüben / blaues Auge
- Metapher
- Himmels Bläue
- Symbolik
- Blütenvollen Mai