Geburtstag im Frühling
1812Im Garten blühn schon ein Weilchen Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen. Da hab ich nicht lang bedacht und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht. Das bringe ich dir zum Geburtstagsfest. Der Frühling dich schön grüßen läßt. Er sagt mit allem Sonnenschein kehrt er so gerne bei dir ein. Damit dein neues Lebensjahr sei sonnig, fröhlich, hell und klar.
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Interpretation
Das Gedicht "Geburtstag im Frühling" von Friedrich Wilhelm Güll ist ein lyrisches Werk, das die Freude und den Neubeginn des Frühlings mit dem Geburtstag einer Person verbindet. Der Sprecher beschreibt, wie er im Garten Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen entdeckt und daraus ein Sträußchen für das Geburtstagsfest zusammenstellt. Dieses Geschenk symbolisiert die Schönheit und den Glanz des Frühlings, der den Empfänger des Gedichts auf besondere Weise grüßen möchte. Die zweite Strophe des Gedichts betont die persönliche Verbindung zwischen dem Frühling und dem Geburtstagskind. Der Frühling wird als ein willkommener Gast dargestellt, der gerne bei der Person einkehrt und sie mit Sonnenschein erfreut. Diese Metapher verdeutlicht die Wärme und das positive Gefühl, das der Frühling und der Geburtstag gemeinsam ausstrahlen. Abschließend wünscht der Sprecher, dass das neue Lebensjahr des Geburtstagskindes so sonnig, fröhlich, hell und klar sein möge wie der Frühling selbst. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Neubeginns, die sowohl den Frühling als auch den Geburtstag als Zeit des Wachstums und der Freude feiert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Bildsprache
- Im Garten blühn schon ein Weilchen Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen.
- Metapher
- Er sagt mit allem Sonnenschein
- Personifikation
- Der Frühling dich schön grüßen läßt.
- Symbolik
- Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen stehen für die Schönheit und den Neuanfang des Frühlings.
- Wiederholung
- sei sonnig, fröhlich, hell und klar.