Für ewig
1832Denn was der Mensch in seinen Erdeschranken Von hohem Glück mit Götternamen nennt: Die Harmonie der Treue, die kein Wanken, Der Freundschaft, die nicht Zweifelsorge kennt; Das Licht, das Weisen nur zu einsamen Gedanken, Das Dichtern nur in schönen Bildern brennt? Das hatt′ich all, in meinen besten Stunden, In ihr entdeckt und es für mich gefunden.
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Interpretation
Das Gedicht "Für ewig" von Wolfgang Amadeus Mozart beschäftigt sich mit den Themen Harmonie, Treue, Freundschaft und Erkenntnis. Es reflektiert über das, was der Mensch als höchstes Glück empfindet, und stellt die Frage, ob diese Werte wirklich nur den Göttern vorbehalten sind. Das Gedicht beginnt mit einer rhetorischen Frage, die die Vorstellung aufwirft, dass die Harmonie der Treue, die Freundschaft ohne Zweifel und das Licht der Weisheit und Dichtkunst als göttliche Attribute angesehen werden. Mozart fragt, ob diese Eigenschaften tatsächlich nur den Göttern oder Weisen und Dichtern vorbehalten sind. Im zweiten Teil des Gedichts antwortet Mozart auf diese Frage, indem er sagt, dass er diese Werte in seinen besten Stunden gefunden hat. Er hat sie in einer bestimmten Person entdeckt und für sich selbst erkannt. Dies deutet darauf hin, dass Mozart die Harmonie, Treue und Freundschaft nicht nur als abstrakte Konzepte betrachtet, sondern als etwas, das er in einer persönlichen Beziehung erfahren hat. Insgesamt vermittelt das Gedicht die Idee, dass die höchsten menschlichen Werte wie Harmonie, Treue und Freundschaft nicht nur den Göttern oder Weisen vorbehalten sind, sondern auch in menschlichen Beziehungen gefunden werden können. Es betont die Bedeutung persönlicher Erfahrungen und Beziehungen für das Verständnis und die Erkenntnis dieser Werte.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Enjambement
- Denn was der Mensch in seinen Erdeschranken Von hohem Glück mit Götternamen nennt:
- Metapher
- Erdeschranken
- Parallelismus
- Die Harmonie der Treue, die kein Wanken, Der Freundschaft, die nicht Zweifelsorge kennt;
- Personifikation
- Das Licht, das Weisen nur zu einsamen Gedanken, Das Dichtern nur in schönen Bildern brennt
- Rhetorische Frage
- Das Licht, das Weisen nur zu einsamen Gedanken, Das Dichtern nur in schönen Bildern brennt?