Frühlingsnähe
unknownWieder seh ich jenen Schimmer, jenen Schimmer an den Bäumen, der mir sagt, es könne nimmer lange mehr der Frühling säumen.
Ja, es ist ein holdes Zeichen, und, bevor wir ihn noch bitten, wird er uns mit seinen reichen Wunderblüten übrschütten.
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Interpretation
Das Gedicht "Frühlingsnähe" von Martin Greif beschreibt die Vorfreude auf den Frühling. Der Sprecher nimmt einen Schimmer an den Bäumen wahr, der ihm signalisiert, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Dieser Schimmer wird als "holdes Zeichen" bezeichnet, als ein gutes Vorzeichen für das nahende Frühjahr. Der zweite Teil des Gedichts drückt die Vorfreude und die Erwartung auf den Frühling aus. Der Sprecher sagt, dass der Frühling uns "mit seinen reichen Wunderblüten überschütten" wird, bevor wir ihn noch darum bitten. Dies verdeutlicht die Fülle und Schönheit, die der Frühling mit sich bringt. Die Verwendung des Wortes "überschütten" vermittelt einen Eindruck von Überfluss und Überwältigung durch die Pracht der Blüten. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Stimmung der Vorfreude und der Sehnsucht nach dem Frühling. Der Schimmer an den Bäumen wird als Vorzeichen für die baldige Ankunft des Frühlings gedeutet, der dann in all seiner Pracht und Fülle erwartet wird. Das Gedicht fängt die Stimmung des Übergangs vom Winter zum Frühling ein und die damit verbundene Hoffnung auf Erneuerung und Wachstum.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- wird er uns mit seinen reichen Wunderblüten übrschütten
- Metapher
- es ist ein holdes Zeichen
- Personifikation
- der mir sagt, es könne nimmer lange mehr der Frühling säumen
- Wiederholung
- Wieder seh ich jenen Schimmer, jenen Schimmer an den Bäumen