Frühlingsgruß

Joseph von Eichendorff

1788

Es steht ein Berg in Feuer, In feurigem Morgenbrand, Und auf des Berges Spitze Ein Tannbaum überm Land.

Und auf dem höchsten Wipfel Steh ich und schau vom Baum, O Welt, du schöne Welt, du, Man sieht dich vor Blüten kaum!

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Illustration zu Frühlingsgruß

Interpretation

Das Gedicht "Frühlingsgruß" von Joseph von Eichendorff beschreibt eine lebendige Frühlingslandschaft, in der ein Berg in den Farben des Morgenrots erstrahlt. Auf seiner Spitze steht ein Tannenbaum, der über das Land hinausragt. Der Sprecher befindet sich auf dem höchsten Wipfel des Baumes und blickt auf die Welt herab. Die Welt wird als schön und von Blütenpracht überwältigt dargestellt. Der Sprecher ist von der Fülle und dem Überfluss der Natur beeindruckt. Die Wiederholung des Wortes "du" in der letzten Zeile betont die Bewunderung und die Verbundenheit des Sprechers mit der Welt. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Freude und des Staunens über die Schönheit der Natur im Frühling. Es lädt den Leser ein, die Pracht der Jahreszeit zu bewundern und sich von ihr verzaubern zu lassen.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Und auf dem höchsten Wipfel Steh ich und schau vom Baum
Apostrophe
O Welt, du schöne Welt, du
Hyperbel
Man sieht dich vor Blüten kaum
Metapher
Es steht ein Berg in Feuer, In feurigem Morgenbrand
Personifikation
Und auf des Berges Spitze Ein Tannenbaum überm Land