Frühlings-Seufzer
1680Grosser Gott, in dieser Pracht Seh’ ich deine Wunder-Macht Aus vergnügter Seelen an. Es gereiche Dir zu Ehren, Daß ich sehen, daß ich hören, Fülen, schmecken, riechen kann!
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Interpretation
Das Gedicht "Frühlings-Seufzer" von Barthold Heinrich Brockes ist eine poetische Huldigung an die Schönheit und Kraft der Natur im Frühling. Der Sprecher wendet sich direkt an Gott und drückt seine Bewunderung für die wundersame Pracht aus, die er in der Natur wahrnimmt. Die Verwendung des Wortes "Seufzer" im Titel deutet darauf hin, dass der Sprecher von einer tiefen, emotionalen Reaktion auf die Schönheit der Natur ergriffen ist. Im zweiten Vers des Gedichts betont der Sprecher seine Dankbarkeit für die Fähigkeit, die Schönheit der Natur zu sehen und zu hören. Die Verwendung der Worte "sehen" und "hören" deutet darauf hin, dass der Sprecher die visuelle und akustische Pracht der Natur besonders schätzt. Im dritten Vers erweitert der Sprecher seine Dankbarkeit auf die anderen Sinne, einschließlich Fühlen, Schmecken und Riechen. Diese Erweiterung betont die allumfassende Natur der Schönheit, die der Sprecher in der Natur wahrnimmt. Insgesamt drückt das Gedicht eine tiefe spirituelle Verbindung zwischen dem Sprecher und der Natur aus. Der Sprecher sieht die Natur als Ausdruck der göttlichen Macht und Schönheit und fühlt sich von ihr tief berührt. Die Verwendung von Sinneswahrnehmungen im Gedicht betont die unmittelbare, sinnliche Erfahrung der Natur und vermittelt dem Leser ein Gefühl der Ehrfurcht und Bewunderung für die Schönheit der Welt um uns herum.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Großer Gott, in dieser Pracht Seh' ich deine Wunder-Macht Aus vergnügten Seelen an.
- Apostrophe
- Großer Gott, in dieser Pracht
- Aufzählung
- Daß ich sehen, daß ich hören, Fülen, schmecken, riechen kann!