Frühling und Herbst
1605Der Frühling ist zwar schön; doch wann der Herbst nicht wär, Wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
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Interpretation
Das Gedicht "Frühling und Herbst" von Friedrich Freiherr von Logau thematisiert die Gegensätzlichkeit der Jahreszeiten Frühling und Herbst. Es stellt den Frühling als schön, aber nicht vollständig befriedigend dar, da er zwar das Auge erfreut, aber den Magen leer lässt. Der Herbst hingegen wird als notwendig erachtet, um den Frühling zu ergänzen und zu vervollkommnen. Er sorgt für die Ernte und füllt den Magen, auch wenn er vielleicht nicht so ästhetisch ansprechend wie der Frühling ist. Das Gedicht verdeutlicht, dass beide Jahreszeiten ihre Berechtigung und ihren Wert haben und sich gegenseitig bedingen.
Schlüsselwörter
zwar
wär
frühling
schön
wann
herbst
auge
satt
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer
- Gegenüberstellung
- Der Frühling ist zwar schön; doch wann der Herbst nicht wär