Frühling
1924Hoch oben von dem EichenastEine bunte Meise läutetEin frohes Lied, ein helles Lied,Ich weiß auch, was es bedeutet.Es schmilzt der Schnee, es kommt das Gras,Die Blumen werden blühen;Es wird die ganze weite WeltIn Frühlingsfarben glühen.Die Meise läutet den Frühling ein,Ich hab′ es schon lange vernommen;Er ist zu mir bei Eis und SchneeMit Singen und Klingen gekommen.
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Interpretation
Das Gedicht "Frühling" von Hermann Löns thematisiert die Ankunft des Frühlings und die Freude, die damit einhergeht. Es beschreibt, wie eine Meise auf einem Eichenast ein frohes Lied singt, das den Frühling ankündigt. Der Sprecher des Gedichts kennt die Bedeutung dieses Liedes und weiß, dass der Winter zu Ende geht und der Frühling naht. Das Gedicht beschreibt die Veränderungen, die der Frühling mit sich bringt. Der Schnee schmilzt, das Gras kommt zum Vorschein und die Blumen werden blühen. Die ganze Welt wird in Frühlingsfarben erstrahlen. Der Sprecher hat schon lange darauf gewartet, dass der Frühling kommt, und er freut sich darauf, die Veränderungen zu sehen und zu hören. Das Gedicht endet mit der Ankunft des Frühlings, der trotz des Eises und Schnees mit Singen und Klingen gekommen ist. Der Frühling ist ein Symbol für neues Leben, Hoffnung und Freude. Das Gedicht vermittelt eine positive Stimmung und lässt den Leser die Vorfreude auf den Frühling spüren.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- frohes Lied, ein helles Lied
- Enjambement
- Hoch oben von dem Eichenast / Eine bunte Meise läutet
- Metapher
- Es wird die ganze weite Welt In Frühlingsfarben glühen
- Personifikation
- Die Meise läutet den Frühling ein
- Symbolik
- Es schmilzt der Schnee, es kommt das Gras, Die Blumen werden blühen