Frühe
1788Im Osten grauts, der Nebel fällt, Wer weiß, wie bald sichs rühret! Doch schwer im Schlaf noch ruht die Welt, Von allem nichts verspüret.
Nur eine frühe Lerche steigt, Es hat ihr was geträumet Vom Lichte, wenn noch alles schweigt, Das kaum die Höhen säumet.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Frühe" von Joseph von Eichendorff handelt von der Morgendämmerung und der Erweckung der Natur. Das Gedicht beschreibt den Übergang von der Nacht zum Tag. Im Osten beginnt es zu dämmern und der Nebel fällt. Die Welt schläft noch tief und ist von allem unberührt. Nur eine Lerche steigt auf und wird von etwas geträumt, das sie an das Licht erinnert. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Ruhe und des Friedens, aber auch der Erwartung auf den kommenden Tag. Die Lerche symbolisiert die Hoffnung und das Licht, das den Tag erhellt. Sie ist die erste, die den neuen Tag begrüßt und die Dunkelheit durchbricht. Das Gedicht endet mit der Hoffnung auf einen neuen Tag, der voller Möglichkeiten und Abenteuer steckt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Wer weiß, wie bald sichs rühret
- Bildsprache
- Im Osten grauts, der Nebel fällt
- Hyperbel
- Von allem nichts verspüret
- Metapher
- Doch schwer im Schlaf noch ruht die Welt
- Personifikation
- Nur eine frühe Lerche steigt, Es hat ihr was geträumet