Freundschaft, Liebe, Kirch
1843Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge, Kreuze, Bilder, Altar und Kanzel und Musik. Es tönet ihm die Predigt. Die Kinderlehre scheint nach Tisch ein schlummernd müßig Gespräch für Mann und Kind und Jungfraun, fromme Frauen; Hernach geht er, der Herr, der Burgersmann und Künstler Auf Feldern froh umher und heimatlichen Auen, Die Jugend geht betrachtend auch.
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Interpretation
Das Gedicht "Freundschaft, Liebe, Kirch" von Friedrich Hölderlin beschreibt die religiösen und sozialen Aspekte des Gemeindelebens. Es beginnt mit einer Aufzählung der wichtigsten Elemente des kirchlichen Lebens, wie Freundschaft, Liebe, Kirche, Kreuze, Bilder, Altar und Kanzel, sowie der Musik. Die Predigt wird als etwas beschrieben, das "tönet", was darauf hindeutet, dass sie eine wichtige Rolle im Leben der Gemeinde spielt. Der zweite Teil des Gedichts konzentriert sich auf die Zeit nach dem Gottesdienst. Die Kinderlehre wird als ein "schlummernd müßig Gespräch" beschrieben, was darauf hindeutet, dass sie für die Erwachsenen eher eine Routine ist. Die Erwachsenen, einschließlich des Herrn, des Burgersmannes und des Künstlers, gehen auf die Felder und Auen, um sich zu erholen und die Natur zu genießen. Die Jugend geht ebenfalls betrachtend umher, was darauf hindeutet, dass sie ebenfalls die Schönheit der Natur zu schätzen weiß. Insgesamt vermittelt das Gedicht ein Bild von einem harmonischen Gemeindeleben, in dem die religiösen und sozialen Aspekte eng miteinander verbunden sind. Die Natur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da sie den Menschen die Möglichkeit gibt, sich zu erholen und die Schönheit der Schöpfung zu genießen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- schlummernd müßig
- Anapher
- Freundschaft, Liebe, Kirch und Heilge, Kreuze, Bilder, Altar und Kanzel und Musik.
- Kontrast
- Hernach geht er, der Herr, der Burgersmann und Künstler Auf Feldern froh umher und heimatlichen Auen
- Parallelismus
- der Herr, der Burgersmann und Künstler
- Personifikation
- Es tönet ihm die Predigt