Frauenhände

Hanns von Gumppenberg

1866

O ihr gütig lieben Frauenhände, So geschickt, zu glätten und zu heilen: Jede Freude wollt ihr mit uns teilen - Aber nur verschönt als eure Spende Reicht ihr stets die ganze uns am Ende!

Werd’ ich einst in ew’ge Nacht vertrieben, Schließt mir eine einst von euch die Lider: O, so mög’ dann alles, alles wieder, Was mein Auge trank an Licht und Lieben, Füllen diese Hand, die leer geblieben.

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Interpretation

Das Gedicht "Frauenhände" von Hanns von Gumppenberg preist die zärtliche und heilende Kraft der Frauenhände. Sie werden als geschickt und gütig beschrieben, die Freude mit den Menschen teilen und stets das Beste geben. Die Hände der Frauen werden als eine Art Gabe oder Spende dargestellt, die am Ende immer das Beste bieten. Im zweiten Teil des Gedichts reflektiert der Sprecher über seinen eigenen Tod. Er wünscht sich, dass eine Frau ihm die Augen schließt, wenn er in die ewige Nacht übergeht. Er hofft, dass diese Hand, die leer geblieben ist, all das füllen wird, was sein Auge an Licht und Liebe aufgenommen hat. Dies deutet darauf hin, dass die Liebe und Fürsorge der Frauen auch im Tod noch eine Rolle spielen und Trost spenden können. Insgesamt drückt das Gedicht eine tiefe Bewunderung für die Frauen und ihre Hände aus. Es betont ihre Fähigkeit, Freude zu teilen und Trost zu spenden, sowohl im Leben als auch im Tod. Die Hände der Frauen werden als Symbol für ihre Liebe, Fürsorge und Heilungskraft dargestellt.

Schlüsselwörter

lieben einst gütig frauenhände geschickt glätten heilen jede

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Stilmittel

Anapher
O, so mög' dann alles, alles wieder
Hyperbel
Reicht ihr stets die ganze uns am Ende!
Metapher
Was mein Auge trank an Licht und Lieben
Metonymie
Füllen diese Hand, die leer geblieben
Personifikation
Jede Freude wollt ihr mit uns teilen