Frage
1802O Menschenherz, was ist dein Glück? Ein rätselhaft geborner, Und, kaum gegrüßt, verlorner, Unwiederholter Augenblick!
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Interpretation
Das Gedicht "Frage" von Nikolaus Lenau thematisiert die flüchtige Natur des menschlichen Glücks und die damit verbundene Vergänglichkeit des Lebens. Es stellt die Frage nach dem Wesen des Glücks und deutet an, dass es ein unergründliches und vergängliches Phänomen ist. Das Gedicht beschreibt das Glück als einen "rätselhaft geborenen" Augenblick, der kaum begrüßt werden kann, bevor er bereits wieder verloren ist. Diese Metapher veranschaulicht die Vergänglichkeit und die Unfähigkeit des Menschen, das Glück festzuhalten oder zu kontrollieren. Der Ausdruck "unwiederholter Augenblick" unterstreicht die Einmaligkeit und Unwiederbringlichkeit solcher Glücksmomente. Lenau verwendet den Begriff "O Menschenherz", um eine emotionale Verbindung zum Leser herzustellen und die universelle Relevanz des Themas zu betonen. Die Frage "Was ist dein Glück?" regt zum Nachdenken über die eigene Definition und Wahrnehmung von Glück an. Das Gedicht vermittelt eine melancholische Stimmung, die die Vergänglichkeit des Glücks und die damit verbundene Sehnsucht des Menschen nach Beständigkeit und Erfüllung widerspiegelt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Hyperbel
- Ein rätselhaft geborner
- Oxymoron
- Und, kaum gegrüßt, verlorner
- Personifikation
- O Menschenherz
- Vokabel
- Unwiederholter Augenblick