Filippo Bruneleschi
1817Herrliche Zeiten, da einst in geselligem Bunde die Künste Sich in Einem zum Werk Aller so thätig vereint! Deinem Florenz zu nützen, hat Rom dich gelehrt, und dein Lohn war Nachruhm, dein Pantheon hast du in die Lüfte gebaut.
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Interpretation
Das Gedicht "Filippo Bruneleschi" von Wilhelm Friedrich Waiblinger thematisiert die Epoche der Renaissance und die bedeutende Rolle des italienischen Architekten Filippo Brunelleschi. Waiblinger beschreibt eine Zeit, in der die Künste in einem geselligen Bund vereint waren und gemeinsam an einem Werk arbeiteten. Diese Zeit wird als "herrliche Zeiten" bezeichnet, was auf die kulturelle Blüte und den gemeinschaftlichen Geist dieser Epoche hinweist. Im zweiten Vers wird die Stadt Florenz erwähnt, die von Brunelleschi profitiert hat. Rom wird als Lehrmeister genannt, der Brunelleschi die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt hat. Der Lohn für seine Arbeit war der Nachruhm, der ihm zuteilwurde. Der Ausdruck "Pantheon" bezieht sich auf das berühmte Bauwerk in Rom, das Brunelleschi in den Himmel erhoben hat. Dies deutet auf seine herausragenden architektonischen Leistungen hin, die ihm einen bleibenden Platz in der Geschichte eingebracht haben. Das Gedicht endet mit dem Bild des Pantheons, das in den Himmel gebaut wurde. Dies symbolisiert nicht nur die physische Höhe des Bauwerks, sondern auch die geistige Erhebung und den kulturellen Aufstieg, den Brunelleschi erreicht hat. Das Pantheon steht als Symbol für die künstlerische und architektonische Meisterschaft, die in dieser Zeit erreicht wurde. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Bewunderung für die Renaissance und die herausragenden Persönlichkeiten, die zu ihrer Blüte beigetragen haben.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- geselligem Bunde
- Metapher
- dein Pantheon hast du in die Lüfte gebaut
- Personifikation
- die Künste ... sich ... vereint