Februar
1885Im Winde wehn die Lindenzweige, Von roten Knospen übersäumt; Die Wiegen sinds, worin der Frühling Die schlimme Winterzeit verträumt.
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Interpretation
Das Gedicht "Februar" von Theodor Storm thematisiert den Übergang vom Winter zum Frühling. Die im Winde wehenden Lindenzweige mit ihren roten Knospen symbolisieren die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings. Die Knospen werden als Wiegen bezeichnet, in denen der Frühling die Winterzeit träumt, was eine sanfte und hoffnungsvolle Stimmung vermittelt. Storm verwendet die Metapher der Wiegen, um die Idee zu vermitteln, dass der Frühling langsam erwacht und die kalte Winterzeit hinter sich lässt. Die roten Knospen sind dabei die ersten Lebenszeichen, die den Beginn einer neuen Jahreszeit ankündigen. Der Wind, der die Zweige wehen lässt, symbolisiert den Wandel und die Bewegung, die den Übergang zwischen den Jahreszeiten begleiten. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Atmosphäre der Erneuerung und des Neubeginns. Trotz der noch immer vorherrschenden Winterzeit gibt es erste Anzeichen dafür, dass der Frühling naht und die Natur wieder zum Leben erwacht. Storm fängt diesen Moment des Übergangs einfühlsam ein und vermittelt dem Leser ein Gefühl der Vorfreude auf die kommende Jahreszeit.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Im Winde wehn die Lindenzweige
- Bildlichkeit
- Von roten Knospen übersäumt
- Metapher
- Die Wiegen sinds, worin der Frühling Die schlimme Winterzeit verträumt
- Personifikation
- Die Wiegen sinds, worin der Frühling Die schlimme Winterzeit verträumt