Ewige Liebe

Ernst von Wildenbruch

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Was soll ich andres sagen, Dir, mein geliebtes Kind, Als immer nur das eine: Ich bin Dir treu gesinnt.

Dein Name steht geschrieben Mir tief ins tiefste Herz. Mit goldnen Flammenzügen, Die fester stehn als Erz.

Wir wollen uns gehören Von nun in Ewigkeit, Dich freue, was mich freuet, Dein Leiden sei mein Leid.

Der Leib wird welken, sterben, Die Seele nicht verdorrt, Lieb’ ist der Seele Blume Und blüht im Himmel fort.

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Illustration zu Ewige Liebe

Interpretation

Das Gedicht "Ewige Liebe" von Ernst von Wildenbruch ist ein leidenschaftliches Bekenntnis der unerschütterlichen Treue und Zuneigung. Der Sprecher richtet seine Worte an ein geliebtes Kind und betont die Tiefe seiner Gefühle. Er versichert, dass sein Herz für immer dem Kind gewidmet ist, wobei der Name des Kindes tief in seinem Innersten verankert ist, wie in Stein gemeißelt. Der zweite Teil des Gedichts unterstreicht den Wunsch nach einer ewigen Verbundenheit. Der Sprecher wünscht sich, dass sie einander gehören, sowohl in Freude als auch in Leid. Diese Verbundenheit soll über das Diesseits hinausreichen und selbst den Tod überdauern. Die Liebe wird als etwas Unvergängliches dargestellt, das selbst den Verfall des Körpers übersteht. Im letzten Vers wird die Seele als die wahre Heimat der Liebe beschrieben. Während der Körper vergeht, bleibt die Liebe in der Seele lebendig und blüht im Himmel fort. Dies verleiht dem Gedicht eine spirituelle Dimension und betont die Unsterblichkeit der Liebe. Der Sprecher versichert, dass die Liebe eine ewige Kraft ist, die über das irdische Leben hinaus Bestand hat.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Alliteration
Was soll ich andres sagen
Hyperbel
Von nun in Ewigkeit
Metapher
Dein Name steht geschrieben / Mir tief ins tiefste Herz.
Parallelismus
Dich freue, was mich freuet, / Dein Leiden sei mein Leid
Personifikation
Lieb’ ist der Seele Blume
Synästhesie
Die Seele nicht verdorrt
Vergleich
Die fester stehn als Erz