Es wandelt...
1837Es wandelt, was wir schauen, Tag sinkt ins Abendrot, Die Lust hat eignes Grauen, Und alles hat den Tod.
Ins Leben schleicht das Leiden Sich heimlich wie ein Dieb, Wir alle müssen scheiden Von allem, was uns lieb.
Was gäb′ es doch auf Erden, Wer hielt′ den Jammer aus, Wer möcht′ geboren werden, Hielt′st Du nicht droben Haus!
Du bist′s, der, was wir bauen, Mild über uns zerbricht, Daß wir den Himmel schauen - Darum so klag′ ich nicht.
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Interpretation
Das Gedicht "Es wandelt..." von Joseph von Eichendorff thematisiert die Vergänglichkeit und Vergänglichkeit des Lebens. Der erste Vers deutet an, dass sich das, was wir sehen und erleben, ständig verändert. Der zweite Vers beschreibt den Übergang vom Tag zur Dämmerung, was den Verlauf der Zeit und die Endlichkeit des Lebens symbolisiert. Der dritte Vers bringt die Idee zum Ausdruck, dass selbst die Freude ihre eigene Furcht hat und alles dem Tod unterliegt. Der zweite Teil des Gedichts befasst sich mit dem Leiden, das sich heimlich in das Leben einschleicht wie ein Dieb. Es wird betont, dass wir alle von allem, was uns lieb ist, Abschied nehmen müssen. Der dritte Teil stellt die Frage, was es auf der Erde geben würde, wer den Schmerz ertragen würde und wer geboren werden möchte, wenn es nicht einen höheren Ort gäbe, an dem Gott wohnt. Der letzte Vers bringt die Hoffnung zum Ausdruck, dass Gott, der das, was wir aufbauen, milde zerstört, uns den Himmel sehen lässt und deshalb der Sprecher nicht klagt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Was wir schauen
- Kontrast
- Die Lust hat eignes Grauen
- Metapher
- Daß wir den Himmel schauen
- Personifikation
- Die Lust hat eignes Grauen
- Rhetorische Frage
- Wer möcht' geboren werden