Es vergeht keine Stund′ in der Nacht...
1789Es vergeht keine Stund′ in der Nacht, da mein Herz nicht erwacht, und an dich gedenkt, daß du mir viel tausendmal dein Herz geschenkt.
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Interpretation
Das Gedicht "Es vergeht keine Stund′ in der Nacht..." von Gottfried August Bürger thematisiert die ununterbrochene Gedanken an die geliebte Person. Der Sprecher erlebt keine Ruhe, selbst in den stillen Stunden der Nacht, da sein Herz ständig erwacht und an die Geliebte denkt. Die Wiederholung des Gedankens an die Geliebte unterstreicht die Intensität und Beständigkeit der Gefühle. Die Erwähnung, dass die Geliebte dem Sprecher "viel tausendmal" ihr Herz geschenkt hat, deutet auf eine tiefe emotionale Verbindung und eine vergangene Liebeserklärung hin. Dies könnte bedeuten, dass die Geliebte ihre Liebe mehrfach ausgedrückt hat oder dass der Sprecher sich an die Liebeserklärungen erinnert, die ihm sehr viel bedeuten. Die Verwendung des Wortes "geschenkt" impliziert eine wertvolle und kostbare Gabe, die der Sprecher tief in seinem Herzen bewahrt. Insgesamt vermittelt das Gedicht ein Gefühl der Sehnsucht und der unaufhörlichen Erinnerung an die Liebe. Die Nacht, die normalerweise als Zeit der Ruhe und des Schlafes gilt, wird zum Symbol für die ständige innere Unruhe des Sprechers, der von Gedanken an die Geliebte geplagt wird. Die Wiederholung der Gedanken und die Betonung der Herzlichkeit der Geliebten lassen eine tiefe emotionale Verbundenheit erkennen, die den Sprecher auch in der Einsamkeit der Nacht nicht loslässt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- da du mir viel tausendmal dein Herz geschenkt
- Anapher
- Es vergeht keine Stund′ in der Nacht, da mein Herz nicht erwacht, und an dich gedenkt
- Metapher
- da mein Herz nicht erwacht