Es setzten zwei Vertraute...
1794Es setzten zwei Vertraute Zum Rhein den Wanderstab, Der braune trug die Laute, Das Lied der blonde gab.
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Interpretation
Das Gedicht "Es setzten zwei Vertraute..." von Clemens Brentano erzählt von zwei vertrauten Freunden, die gemeinsam den Rhein entlangwandern. Einer von ihnen, der "braune", trägt eine Laute, während der "blonde" die Lieder zum Besten gibt. Die beiden scheinen eine enge Verbundenheit zu haben und teilen ihre Leidenschaft für Musik und Natur. Die Beschreibung der beiden Freunde durch ihre Haarfarbe, "braun" und "blond", könnte symbolisch für ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten oder Rollen stehen. Der "braune" scheint derjenige zu sein, der die Instrumente bedient, während der "blonde" die kreative Kraft ist, die die Lieder hervorbringt. Diese Aufteilung deutet auf eine harmonische Zusammenarbeit hin, bei der jeder seine Stärken einbringt. Die Reise entlang des Rheins könnte als Metapher für das Leben und die Freundschaft dienen. Der Rhein, als ein mächtiger und beständiger Fluss, könnte die Beständigkeit ihrer Freundschaft und die Kontinuität ihrer gemeinsamen Erlebnisse symbolisieren. Das Gedicht vermittelt eine Stimmung der Verbundenheit, Kreativität und der Freude an der Natur und der Musik.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Kontrast
- Der braune trug die Laute, Das Lied der blonde gab
- Personifikation
- Es setzten zwei Vertraute