Erstritten
1830Erstritten ist besser als erbettelt.
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Interpretation
Das Gedicht "Erstritten" von Marie von Ebner-Eschenbach ist eine kurze, aber tiefgründige Betrachtung über den Wert von Selbstständigkeit und Durchsetzungsvermögen. Die Autorin betont, dass es besser ist, etwas durch eigene Anstrengungen und Kämpfe zu erlangen, als es durch Bitten oder Betteln zu erhalten. Dies impliziert, dass der Prozess des Erstreitens einem mehr Selbstwertgefühl und Zufriedenheit bringt als das bloße Erhalten von Gaben oder Almosen. Die Kürze des Gedichts unterstreicht die Klarheit und Entschiedenheit der Aussage. Es gibt keine Umschweife oder Ausflüchte, sondern eine direkte und eindeutige Aussage. Die Verwendung des Wortes "erstritten" impliziert einen Kampf oder eine Auseinandersetzung, was darauf hindeutet, dass der Erwerb von etwas Wertvollem oft mit Schwierigkeiten und Herausforderungen verbunden ist. Die Autorin scheint eine starke Befürworterin der Selbstständigkeit und des Durchsetzungsvermögens zu sein. Sie legt nahe, dass der Akt des Erstreitens, trotz seiner Schwierigkeiten, letztendlich lohnender ist als das einfache Erhalten von Gaben. Dies könnte als eine Ermutigung verstanden werden, sich nicht auf die Unterstützung anderer zu verlassen, sondern selbst aktiv zu werden und für seine Ziele zu kämpfen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Antithese
- Erstritten ist besser als erbettelt
- Parallelismus
- Erstritten ... erbettelt