Ermitage

Paul Scheerbart

1863

Die Maske der Betrunkenheit hab ich nun abgelegt! Ich bin allein — und tue, was ich wollte. Wer jemals über Albernes sich kindlich aufgeregt, Der weiß nun endlich, daß ich stets ihm grollte. Ich lächle nur und lächle immer wieder — wieder! Mir hängt die Luft voll kreischend-toller Jubellieder!

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Illustration zu Ermitage

Interpretation

Das Gedicht "Ermitage" von Paul Scheerbart handelt von einem Menschen, der sich von der Maske der Betrunkenheit befreit hat. Er ist nun allein und kann tun, was er will. Er hat keine Angst mehr vor dem Urteil anderer, die ihn für albern halten könnten. Er lächelt nur noch und genießt die Freiheit, die er gefunden hat. Die Atmosphäre ist voller Jubel und Freude, die sich in kreischenden Liedern ausdrückt.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Ironie
Ich bin allein — und tue, was ich wollte
Metapher
Die Maske der Betrunkenheit hab ich nun abgelegt
Personifikation
Mir hängt die Luft voll kreischend-toller Jubellieder