Erinnerung
1806Will die Gegenwart genung Meinem trüben Sinn nicht lächeln, O so komm mich anzulächeln Beßrer Zeit Erinnerung! Führe du, o führe mich In der Phatansie Gefilde, Und dem regen Geist entbilde Eine beßre Zukunft sich.
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Interpretation
Das Gedicht "Erinnerung" von Heinrich Christian Boie beschäftigt sich mit der Sehnsucht nach besseren Zeiten und der Kraft der Erinnerung, um den trüben Geist aufzumuntern. Der Sprecher wendet sich an die Erinnerung, die als eine Art tröstende Instanz fungiert, und bittet sie, ihm ein Lächeln zu schenken, wenn die Gegenwart ihm nicht genügt. In den ersten beiden Strophen wird die Gegenwart als trüb und unbefriedigend dargestellt. Der Sprecher fühlt sich niedergeschlagen und sehnt sich nach einer besseren Zeit. Die Erinnerung wird als eine Art Retterin vorgestellt, die den Sprecher aufmuntern und ihm ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Die dritte und vierte Strophe laden die Erinnerung ein, den Sprecher in die Gefilde der Phantasie zu führen. Hier soll der Sprecher in eine bessere Zukunft entbunden werden, die von einem regen Geist erdacht wird. Die Erinnerung wird als eine Art kreative Kraft dargestellt, die es dem Sprecher ermöglicht, sich eine positive Zukunft vorzustellen und so Hoffnung und Trost zu finden. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Hoffnung und der Kraft der Erinnerung, um schwierige Zeiten zu überstehen. Es betont die Bedeutung von positiven Gedanken und der Fähigkeit, sich eine bessere Zukunft vorzustellen, um den trüben Geist aufzumuntern.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Führe du, o führe mich
- Apostrophe
- Will die Gegenwart genung / Mein trüber Sinn nicht lächeln
- Kontrast
- Will die Gegenwart genung / Mein trüber Sinn nicht lächeln / O so komm mich anzulächeln / Beßrer Zeit Erinnerung
- Personifikation
- Will die Gegenwart genung / Mein trüber Sinn nicht lächeln