Erhebe dein Gemüte...
1607Erhebe dein Gemüte zu deinem Gott und sprich: Herr, deine Gnad´und Güte bleibt dennoch ewiglich.
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Interpretation
Das Gedicht "Erhebe dein Gemüte" von Paul Gerhardt ist ein geistliches Lied, das den Gläubigen ermutigt, sich in Zeiten der Not an Gott zu wenden. Der Titel selbst deutet bereits auf die zentrale Botschaft hin: Das Gemüt, also die Seele oder der Geist, soll erhoben werden, um eine Verbindung zu Gott herzustellen. Im ersten Vers wird der Leser aufgefordert, sein Gemüt zu erheben und zu Gott zu sprechen. Dies kann als Aufforderung verstanden werden, in einem Gebet oder einer inneren Kommunion zu Gott zu treten. Der zweite Vers beginnt mit einer Anrede an den Herrn, gefolgt von einer Aussage über seine Gnade und Güte. Hier wird betont, dass Gottes Gnade und Güte ewiglich bleiben, was Trost und Hoffnung in schwierigen Zeiten bietet. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Zuversicht und des Vertrauens in Gottes unerschütterliche Liebe und Barmherzigkeit. Es ermutigt den Leser, sich in Zeiten der Not oder des Zweifels an Gott zu wenden und sich seiner ewigen Gnade und Güte zu versichern. Die Wiederholung des Wortes "bleibt" in der letzten Zeile unterstreicht die Beständigkeit und Verlässlichkeit Gottes, was dem Leser ein Gefühl der Sicherheit und des Trostes vermitteln soll.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anrufung
- Herr, deine Gnad´und Güte
- Imperativ
- Erhebe dein Gemüte
- Parallelismus
- Erhebe dein Gemüte zu deinem Gott und sprich: Herr, deine Gnad´und Güte bleibt dennoch ewiglich.