Ereignis
1862Hurra, zum ersten Mal: Mutter, der Peter, Hurra, da steht er!
Hält sich am Röckchen, Hält sich am Stöckchen, Grade wie’n Licht, Fürchtet sich nicht.
Hurra, zum ersten Mal: Mutter, der Peter, Hurra, da geht er! Guck, ganz alleinechen Setzt er die Beinechen, Aua, Geschrei - Bautz - vorbei.
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Interpretation
Das Gedicht "Ereignis" von Paula Dehmel beschreibt die ersten Schritte eines Kindes namens Peter. Die wiederholten Ausrufe "Hurra" und die Anrede an die Mutter vermitteln eine Atmosphäre der Freude und des Stolzes über dieses wichtige Ereignis im Leben des Kindes. Das Gedicht ist in einer einfachen, kindlichen Sprache verfasst, die die Unschuld und die Begeisterung des Moments einfängt. Die Verwendung von Diminutiven wie "Röckchen", "Stöckchen" und "alleinechen" unterstreicht die Kleinheit und Verletzlichkeit des Kindes, während es seine ersten unsicheren Schritte wagt. Die letzte Strophe des Gedichts zeigt jedoch, dass das Erlernen des Gehens nicht ohne Rückschläge verläuft. Das "Aua, Geschrei" und das "Bautz - vorbei" deuten auf einen Sturz hin, der das Kind erschreckt und zum Weinen bringt. Trotz dieses Rückschlags bleibt die Stimmung des Gedichts insgesamt positiv und feierlich, da es den Beginn eines neuen Lebensabschnitts markiert.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Hält sich am Röckchen, Hält sich am Stöckchen
- Anapher
- Hurra, zum ersten Mal
- Diminutiv
- alleinechen, Beinechen
- Interjektion
- Hurra, Aua
- Onomatopoesie
- Aua, Geschrei
- Vergleich
- Grade wie'n Licht