Er war ins Grab gesenkt

Paul Gerhardt

unknown

Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei. Eh er´s vermeint und denket, ist Christus wieder frei und ruft Viktoria! Schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held, der Feld und Mut behält.

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Illustration zu Er war ins Grab gesenkt

Interpretation

Das Gedicht "Er war ins Grab gesenkt" von Paul Gerhardt beschreibt den Sieg Christi über den Tod und den Teufel. Der erste Versuch schildert die scheinbare Niederlage Christi, der ins Grab gesenkt wurde und der Feind triumphierte. Doch bereits im zweiten Vers wendet sich das Blatt, Christus wird wieder frei und ruft "Viktoria!", was seinen Triumph über den Tod symbolisiert. Die folgenden Zeilen vergleichen Christus mit einem siegreichen Feldherrn, der sein Fähnlein schwingt und Mut und Feld behält. Dieses Bild unterstreicht die Stärke und den Triumph Christi über den Tod und den Teufel. Das Gedicht vermittelt eine Botschaft der Hoffnung und des Sieges, indem es zeigt, dass selbst in scheinbarer Niederlage der Sieg Christi bereits feststeht. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine starke Botschaft des Glaubens und der Hoffnung, indem es den Sieg Christi über den Tod und den Teufel feiert. Es ermutigt den Leser, in schwierigen Zeiten standhaft zu bleiben und auf den letztendlichen Sieg Christi zu vertrauen.

Schlüsselwörter

grab gesenket feind trieb groß geschrei vermeint denket

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Wortwolke zu Er war ins Grab gesenkt

Stilmittel

Alliteration
Feind trieb
Enjambement
Er war ins Grab gesenket, der Feind trieb groß Geschrei. Eh er´s vermeint und denket, ist Christus wieder frei
Hyperbel
groß Geschrei
Metapher
Schwingt fröhlich hier und da sein Fähnlein als ein Held
Personifikation
der Feind trieb groß Geschrei