Empfangen - Verlieren
unknownWer Gott empfängt, verliert auch Gott. Sie Gott ganz lassen, Kann Gott, und sonsten nichts, als weil Gott Gott ist, fassen.
Anhören
Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Interpretation
Das Gedicht "Empfangen - Verlieren" von Daniel Czepko von Reigersfeld thematisiert die paradoxale Natur der Beziehung zwischen Mensch und Gott. Es deutet an, dass das Empfangen Gottes gleichzeitig auch das Verlieren Gottes bedeutet, was auf die vergängliche und ungreifbare Natur des Göttlichen hinweist. Die Zeilen "Sie Gott ganz lassen, Kann Gott, und sonsten nichts" betonen die Idee, dass nur Gott selbst in seiner Gesamtheit erfassbar ist. Der Mensch kann Gott nicht vollständig besitzen oder kontrollieren, sondern muss sich ihm hingeben und ihn in seiner ganzen Fülle akzeptieren. Der letzte Vers "als weil Gott Gott ist, fassen" verdeutlicht, dass die menschliche Fähigkeit, Gott zu erfassen, allein auf Gottes göttlicher Natur beruht. Es ist nicht die menschliche Anstrengung oder das Verständnis, das Gott erfassbar macht, sondern Gottes eigene Göttlichkeit.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Chiasmus
- Wer Gott empfängt, verliert auch Gott
- Paradox
- Wer Gott empfängt, verliert auch Gott
- Reihung
- als weil Gott Gott ist, fassen