Elfe
1857Bleib bei uns! Wir haben den Tanzplan im Tal Bedeckt mit Mondesglanze, Johanniswürmchen erleuchten den Saal, Die Heimchen spielen zum Tanze.
Die Freude, das schöne leichtgläubige Kind, Es wiegt sich in Abendwinden: Wo Silber auf Zweigen und Büschen rinnt, Da wirst du die Schönste finden!
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Interpretation
Das Gedicht "Elfe" von Joseph von Eichendorff handelt von einer Elfe, die in der Natur tanzt und Freude verbreitet. Die Elfe wird eingeladen, bei den Menschen zu bleiben und mit ihnen zu tanzen. Die Natur wird als Tanzsaal beschrieben, in dem Mondenschein und Glühwürmchen für eine magische Atmosphäre sorgen. Die Elfe wird als schönes, leichtgläubiges Kind dargestellt, das sich in den Abendwinden wiegt und überall, wo Silber auf Zweigen und Büschen rinnt, die Schönste ist. Das Gedicht vermittelt eine romantische und märchenhafte Stimmung. Die Elfe symbolisiert die Schönheit und Unschuld der Natur, die im Einklang mit den Menschen steht. Die Einladung, bei den Menschen zu bleiben, deutet auf den Wunsch hin, die Magie der Natur in das menschliche Leben zu integrieren. Die Beschreibung der Natur als Tanzsaal unterstreicht die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Das Gedicht endet mit der Betonung der Schönheit der Elfe, die überall dort zu finden ist, wo Silber auf Zweigen und Büschen rinnt. Dies könnte als Metapher für die Schönheit der Natur interpretiert werden, die in den kleinsten Details zu finden ist. Die Elfe als Symbol für die Natur wird als die Schönste dargestellt, was die Wertschätzung und Verehrung der Natur im romantischen Zeitalter widerspiegelt.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Apostrophe
- Bleib bei uns!
- Bildsprache
- Wo Silber auf Zweigen und Büschen rinnt
- Metapher
- Bedeckt mit Mondesglanze
- Personifikation
- Die Freude, das schöne leichtgläubige Kind