Elegie auf den Tod des Herzogs von Orleans

Adolf Glaßbrenner

1844

Dich, von den Prinzen unsrer Tage, Der edelste vielleicht, Dich, o gerecht ist meine Klage! Hat schon der Tod erreicht!

Dich, von Europa’s Prinzen allen, Dich einzig faßt er an: So Viel’ sind auf den Kopf gefallen, Doch Keiner starb daran!

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Illustration zu Elegie auf den Tod des Herzogs von Orleans

Interpretation

Das Gedicht "Elegie auf den Tod des Herzogs von Orleans" von Adolf Glaßbrenner beklagt den Tod eines besonders edlen Prinzen, der von allen europäischen Herrschern einzigartig war. Der Autor betont die Gerechtigkeit seiner Klage, da der Tod den edelsten der Prinzen seiner Zeit ereilt hat. Es wird deutlich, dass der Verstorbene nicht nur für den Dichter selbst, sondern für die gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung war. In den folgenden Versen wird die Einzigartigkeit des Herzogs von Orleans hervorgehoben. Im Gegensatz zu vielen anderen Prinzen, die gestorben sind, aber keine große Aufmerksamkeit erregten, war der Tod dieses Herzogs von besonderer Tragweite. Die Formulierung "So Viel' sind auf den Kopf gefallen, / Doch Keiner starb daran!" verdeutlicht, dass der Verlust dieses Prinzen etwas Außergewöhnliches war und tiefere Auswirkungen hatte als der Tod anderer Herrscher. Abschließend lässt sich sagen, dass das Gedicht die tiefe Trauer und den Verlust des Herzogs von Orleans zum Ausdruck bringt. Adolf Glaßbrenner vermittelt die Idee, dass der Tod dieses Prinzen nicht nur einen persönlichen Verlust darstellt, sondern auch einen bedeutenden Verlust für die Gesellschaft und die europäische Herrschaftsschicht bedeutet. Die Elegie dient somit als eine Hommage an einen außergewöhnlichen Menschen, der in seiner Einzigartigkeit und Noblesse unersetzlich war.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Anapher
Dich, von den Prinzen unsrer Tage, Dich, o gerecht ist meine Klage! Dich, von Europa's Prinzen allen, Dich einzig faßt er an:
Kontrast
So Viel' sind auf den Kopf gefallen, Doch Keiner starb daran!