Einem Studenten ins Stammbuch
1888Fürbaß Ohn Unterlaß! Nicht im blut’gen Feld allein Kann man Marschall Vorwärts sein.
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Interpretation
Das Gedicht "Einem Studenten ins Stammbuch" von Friedrich Theodor Vischer ist eine humorvolle und ironische Auseinandersetzung mit dem Studentenleben und den damit verbundenen Herausforderungen. Der Titel deutet darauf hin, dass der Autor einem Studenten Ratschläge oder Weisheiten mit auf den Weg geben möchte, ähnlich wie man es früher in Stammbüchern tat. Der erste Vers "Fürbaß" ist ein Ausdruck des Erstaunens oder der Ungeduld, der den Ton des Gedichts sofort setzt. Es scheint, als ob der Autor sich über das Verhalten oder die Einstellung des Studenten wundert oder genervt ist. Der zweite Vers "Ohn Unterlaß!" unterstreicht diese Ungeduld und könnte sich auf die ständigen Beschwerden oder Ausreden des Studenten beziehen. Der dritte und vierte Vers "Nicht im blut'gen Feld allein / Kann man Marschall Vorwärts sein." sind eine metaphorische Anspielung darauf, dass man nicht nur im Kampf oder in extremen Situationen erfolgreich sein kann, sondern auch im Alltag und in der Schule. Der Marschall Vorwärts, eine historische Figur, ist bekannt für seinen Mut und seine Entschlossenheit im Kampf. Der Autor verwendet diese Figur, um zu betonen, dass man auch im akademischen Bereich Mut und Entschlossenheit zeigen muss, um erfolgreich zu sein. Insgesamt ist das Gedicht eine humorvolle und zugleich ernste Ermahnung an den Studenten, sich in seinen Studien anzustrengen und nicht nur in extremen Situationen sein Können zu zeigen. Es ermutigt den Studenten, auch im Alltag und in der Schule mutig und entschlossen zu sein, um seine Ziele zu erreichen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Alliteration
- Fürbaß
- Metaphor
- blut'gen Feld
- Personification
- Marschall Vorwärts
- Repetition
- Ohn Unterlaß