Einem Freunde ins Stammbuch

Friedrich von Schiller

1814

Unerschöpflich an Reiz, an immer erneuerter Schönheit Ist die Natur! Die Kunst ist unerschöpflich, wie sie. Heil dir, würdiger Greis! Für beide bewahrst du im Herzen Reges Gefühl, und so ist ewige Jugend dein Los.

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Interpretation

Das Gedicht "Einem Freunde ins Stammbuch" von Friedrich von Schiller ist eine Hommage an die unerschöpfliche Schönheit und den Reiz der Natur und der Kunst. Schiller betont, dass beide Bereiche unerschöpflich sind und sich ständig erneuern. Er richtet sich an einen würdigen Greis, der in seinem Herzen ein reges Gefühl für beide bewahrt hat. Dieses Gefühl ermöglicht es ihm, ewige Jugend zu erfahren. Der Autor hebt die Bedeutung des Gefühls für die Natur und die Kunst hervor, da es den Menschen mit ihrer Umgebung verbindet und ihm ermöglicht, Schönheit und Reiz in der Welt zu erkennen. Der würdige Greis wird als Vorbild dargestellt, da er trotz seines Alters in der Lage ist, seine Begeisterung und sein Interesse für die Natur und die Kunst aufrechtzuerhalten. Dies führt dazu, dass er ewig jung bleibt, sowohl im Herzen als auch im Geist. Schiller betont, dass die Natur und die Kunst unerschöpflich sind und sich ständig erneuern. Dies impliziert, dass es immer etwas Neues zu entdecken und zu erleben gibt, solange man offen für die Schönheit der Welt ist. Das Gedicht ermutigt den Leser, die Natur und die Kunst zu schätzen und zu bewahren, um ein erfülltes und jugendliches Leben zu führen.

Schlüsselwörter

unerschöpflich reiz erneuerter schönheit natur kunst heil würdiger

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Stilmittel

Anrede
Heil dir, würdiger Greis!
Metapher
ewige Jugend
Parallelismus
Unerschöpflich an Reiz, an immer erneuerter Schönheit Ist die Natur! Die Kunst ist unerschöpflich, wie sie.