Ein Vogel federlos

Unbekannt

1866

Es kam ein Vogel federlos, saß auf dem Baume blattlos, da kam die Jungfer mundlos und fraß den Vogel federlos von dem Baume blattlos.

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Illustration zu Ein Vogel federlos

Interpretation

Das Gedicht "Ein Vogel federlos" von einem unbekannten Autor handelt von einem merkwürdigen und surrealen Ereignis. Es beschreibt einen federlosen Vogel, der auf einem blattlosen Baum sitzt. Diese ungewöhnliche Situation wird durch die Ankunft eines mundlosen Mädchens noch verstärkt. Das Mädchen, obwohl es keinen Mund hat, frisst den federlosen Vogel vom blattlosen Baum. Das Gedicht nutzt die Absurdität der Situation, um eine humorvolle und absurde Atmosphäre zu schaffen. Die fehlenden Elemente wie Federn, Blätter und Mund tragen zur surrealen Natur des Gedichts bei. Es spielt mit der Vorstellung von Unmöglichkeiten und schafft eine traumhafte oder albtraumhafte Stimmung. Die Interpretation des Gedichts könnte darauf hindeuten, dass es sich um eine allegorische Darstellung von Verlust und Entbehrung handelt. Der federlose Vogel könnte für etwas Verletzliches oder Machtloses stehen, das von der Welt um ihn herum bedroht wird. Das blattlose Bäumchen könnte für eine ausgedorrte oder unfruchtbare Umgebung stehen. Das mundlose Mädchen könnte für eine Kraft oder ein Wesen stehen, das trotz seiner Einschränkungen in der Lage ist, zu handeln oder zu konsumieren. Insgesamt ist das Gedicht "Ein Vogel federlos" ein kurzes und rätselhaftes Werk, das den Leser dazu einlädt, über die Absurdität und die möglichen tieferen Bedeutungen nachzudenken. Es nutzt die Kraft der Sprache und der Vorstellungskraft, um eine einzigartige und faszinierende Atmosphäre zu schaffen.

Schlüsselwörter

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Wortwolke

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Stilmittel

Alliteration
federlos, blattlos, mundlos
Reim
blattlos, federlos, mundlos
Wiederholung
Es kam ein Vogel federlos, saß auf dem Baume blattlos, da kam die Jungfer mundlos und fraß den Vogel federlos von dem Baume blattlos.