Ein neues Buch, ein neues Jahr
1819Ein neues Buch, ein neues Jahr Was werden die Tage bringen?! Wird′s werden, wie es immer war, Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn Rücklässt einen leuchtenden Funken. Und nicht vergeht, wie die Flamm′ im Kamin, Die eben zu Asche gesunken.
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Interpretation
Das Gedicht "Ein neues Buch, ein neues Jahr" von Theodor Fontane reflektiert über die Unsicherheiten und Hoffnungen, die ein neues Jahr mit sich bringt. Der Sprecher stellt sich die Frage, ob die kommenden Tage ähnlich verlaufen werden wie in der Vergangenheit, mit einem Mix aus Misserfolgen und Erfolgen. Diese Ambivalenz wird durch die Metapher des Scheiterns und Gelingens ausgedrückt, die die menschliche Erfahrung des Lebens zusammenfasst. Der zweite Teil des Gedichts drückt den Wunsch aus, ein Leben zu führen, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Der Sprecher sehnt sich danach, dass seine Existenz nicht wie eine erlöschende Flamme im Kamin endet, sondern dass ein "leuchtender Funke" zurückbleibt. Diese Metapher symbolisiert die Hoffnung auf ein Vermächtnis, das über das eigene Leben hinaus Bestand hat und in Erinnerung bleibt. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Mischung aus realistischer Skepsis und optimistischer Hoffnung. Während der Sprecher die Wiederholung der Vergangenheit befürchtet, strebt er gleichzeitig danach, ein Leben zu führen, das von Bedeutung ist und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Bildsprache der Flamme und des Funkens unterstreicht den Wunsch nach einem Leben, das nicht vergeht, sondern weiterleuchtet.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Frage
- Was werden die Tage bringen?!
- Metapher
- Rücklässt einen leuchtenden Funken
- Personifikation
- Die eben zu Asche gesunken
- Vergleich
- Und nicht vergeht, wie die Flamm′ im Kamin