Ein kleines Lied
1830Ein kleines Lied, wie geht′s nur an, daß man so lieb es haben kann? Was liegt darin? Erzähle!
Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.
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Interpretation
Das Gedicht "Ein kleines Lied" von Marie von Ebner-Eschenbach ist eine poetische Reflexion über die Magie und den Charme eines einfachen Liedes. Es beginnt mit einer Frage nach der Herkunft und dem Wesen eines kleinen Liedes, das so lieb und wertvoll sein kann. Die Autorin fragt sich, was in diesem Lied enthalten ist, das es so besonders macht. In den folgenden Zeilen gibt die Autorin eine Antwort auf ihre eigenen Fragen. Sie beschreibt das Lied als eine Kombination aus Klang, Wohllaut und Gesang. Diese Elemente sind zwar klein und unscheinbar, aber sie enthalten eine ganze Seele. Das Lied wird somit als Träger einer tiefen emotionalen Bedeutung und als Ausdruck einer inneren Welt dargestellt. Das Gedicht verdeutlicht die Macht der Musik und der Poesie, Emotionen zu transportieren und eine Verbindung zwischen dem Künstler und dem Zuhörer herzustellen. Es zeigt, dass selbst ein kleines Lied eine große Wirkung haben kann, wenn es von Herzen kommt und eine Seele enthält.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Frage
- Ein kleines Lied, wie geht's nur an, daß man so lieb es haben kann?
- Metapher
- Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.
- Personifikation
- Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.