Ein Glaß
1699Man lösche/ weil es geht/ des Durstes strenge Flammen/ Wir kommen doch so jung nicht wiederum zusammen.
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Interpretation
Das Gedicht "Ein Glaß" von Hans Aßmann Freiherr von Abschatz thematisiert die Vergänglichkeit des Lebens und die damit verbundene Dringlichkeit, den gegenwärtigen Moment zu genießen. Der Titel "Ein Glaß" verweist auf das Trinken, das hier als Metapher für das Leben selbst dient. Die erste Zeile "Man lösche/ weil es geht/ des Durstes strenge Flammen" fordert dazu auf, den brennenden Durst nach Leben zu stillen, solange es noch möglich ist. Der Durst symbolisiert das Verlangen nach Erfahrungen und Genüssen, die das Leben lebenswert machen. Die zweite Zeile "Wir kommen doch so jung nicht wiederum zusammen" unterstreicht die Endlichkeit des Lebens und die Einzigartigkeit der Jugend. Der Ausdruck "so jung" betont die besondere Qualität der Jugendzeit, die nicht wiederkehrt. Das Gedicht vermittelt eine klare Botschaft: Nutze die Zeit, solange du jung und lebendig bist, denn diese Gelegenheit wird nicht wiederkehren. Es ist ein Aufruf zur Lebensfreude und zum bewussten Erleben des Augenblicks, ohne die Vergänglichkeit des Lebens aus den Augen zu verlieren. Die kurze, prägnante Form des Gedichts unterstreicht die Dringlichkeit seiner Botschaft. Durch die Verwendung des Imperativs "Man lösche" wird der Leser direkt angesprochen und zum Handeln aufgefordert. Das Gedicht erinnert uns daran, dass das Leben flüchtig ist und dass wir die Gegenwart schätzen sollten, solange wir die Möglichkeit dazu haben. Es ist eine poetische Erinnerung an die Vergänglichkeit des Lebens und die Wichtigkeit, jeden Moment zu genießen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Apostrophe
- Man lösche/ weil es geht/ des Durstes strenge Flammen
- Hyperbel
- des Durstes strenge Flammen
- Prognose
- Wir kommen doch so jung nicht wiederum zusammen