Ein anders

Benjamin Neukirch

1727

Schaut/ bürger! dieses ist der treue Danckelmann. Diß bild zeigt sein gesicht und seine minen an; Das wapen seine treu und unverdroßnes wachen. Wer aber mahlet uns den wunder-grossen geist? Das kanst du/ Friederich; dann du alleine weist/ Wie man der tugend soll ihr wahres bildniß machen.

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Illustration zu Ein anders

Interpretation

Das Gedicht "Ein anders" von Benjamin Neukirch ist ein Lobgedicht auf den treuen Danckelmann, der durch sein Gesicht und seine Minen dargestellt wird. Das Bildnis zeigt sein Aussehen und seine Haltung, während sein Wappen seine Treue und sein unerschütterliches Wachen symbolisiert. Der Dichter fragt sich jedoch, wer den Geist dieses Mannes, der so groß und wunderbar ist, malen könnte. Die Antwort liegt bei Friederich, der allein weiß, wie man das wahre Bild der Tugend darstellen kann. Das Gedicht ist eine Hommage an einen treuen Diener, der durch sein Aussehen und seine Haltung charakterisiert wird. Es betont die Bedeutung von Treue und unerschütterlichem Wachen, die durch das Wappen symbolisiert werden. Der Dichter fragt sich jedoch, wer den Geist dieses Mannes, der so groß und wunderbar ist, malen könnte. Die Antwort liegt bei Friederich, der allein weiß, wie man das wahre Bild der Tugend darstellen kann. Das Gedicht ist ein Beispiel für die poetische Tradition des Lobgedichts, das oft in der Barockzeit geschrieben wurde. Es betont die Bedeutung von Treue und Tugend und stellt den treuen Diener als Vorbild für andere dar. Die Frage nach dem Geist des Mannes und die Antwort, dass nur Friederich ihn malen kann, unterstreichen die Bedeutung von künstlerischer und moralischer Inspiration.

Schlüsselwörter

schaut bürger treue danckelmann diß bild zeigt gesicht

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Stilmittel

Anrede
Schaut/ bürger!
Direkte Ansprache
Friederich
Frage
Wer aber mahlet uns den wunder-grossen geist?
Metapher
Das wapen seine treu und unverdroßnes wachen
Personifikation
Wie man der tugend soll ihr wahres bildniß machen