Ehesymbol

Wilhelm Friedrich Waiblinger

unknown

Immer spricht man vom Joch des Ehstands, wann denn vertauscht man Endlich das Bild und setzt Hörner des Ehstands dafür?

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Illustration zu Ehesymbol

Interpretation

Das Gedicht "Ehesymbol" von Wilhelm Friedrich Waiblinger kritisiert die traditionelle Sichtweise auf die Ehe als eine belastende Institution. Der Titel "Ehesymbol" deutet darauf hin, dass das Gedicht ein Symbol oder ein Zeichen für die Ehe darstellt, das die gängige Wahrnehmung dieser Institution infrage stellt. Der erste Vers "Immer spricht man vom Joch des Ehstands" bezieht sich auf die verbreitete Vorstellung, dass die Ehe ein Joch oder eine Last ist, die die Partner tragen müssen. Das Wort "Joch" impliziert Unterdrückung und Zwang, was auf die traditionellen Rollen und Erwartungen in der Ehe anspielt. Im zweiten Vers "wann denn vertauscht man endlich das Bild und setzt Hörner des Ehstands dafür?" fordert der Dichter eine Veränderung der Darstellung der Ehe. Das "Bild" bezieht sich auf die gängige Darstellung der Ehe als Joch, und die "Hörner des Ehstands" symbolisieren Untreue oder den Verlust der Treue in der Ehe. Der Dichter schlägt vor, dass die Ehe als eine Institution dargestellt werden sollte, in der die Partner frei sind und in der Treue nicht als selbstverständlich angesehen wird.

Schlüsselwörter

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Stilmittel

Bild
Endlich das Bild und setzt Hörner des Ehstands dafür
Metapher
Immer spricht man vom Joch des Ehstands