Duineser Elegien

Rainer Maria Rilke

1922

{1912-1922}

  1. Elegie Wer, wenn ich schriee

  2. Elegie Jeder Engel ist schrecklich

  3. Elegie Eines ist, die Geliebte zu singen

  4. Elegie O Bäume Lebens

  5. Elegie Wer aber sind sie

  6. Elegie Feigenbaum, seit wie lange

  7. Elegie Werbung nicht mehr

  8. Elegie Mit allen Augen

  9. Elegie Warum, wenn es angeht

  10. Elegie Dass ich dereinst, an dem Ausgang

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Illustration zu Duineser Elegien

Interpretation

Das Gedicht "Duineser Elegien" von Rainer Maria Rilke ist ein tiefgründiges und komplexes Werk, das in zehn Teile gegliedert ist. Es wurde zwischen 1912 und 1922 geschrieben und gilt als eine der bedeutendsten Dichtungen des 20. Jahrhunderts. Die Elegien beschäftigen sich mit existenziellen Fragen, der Suche nach dem Sinn des Lebens und der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit. In den einzelnen Elegien geht es um verschiedene Aspekte des menschlichen Daseins. Die erste Elegie beginnt mit der Frage "Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?" und setzt sich mit der Unmöglichkeit auseinander, sich in der Welt Gehör zu verschaffen. Die zweite Elegie beschäftigt sich mit der Schrecklichkeit der Engel, die als Symbole für das Göttliche stehen. Die dritte Elegie thematisiert die Liebe und die Schwierigkeit, sie in Worte zu fassen. Die folgenden Elegien behandeln weitere existenzielle Themen wie die Einsamkeit, die Vergänglichkeit der Natur, die Suche nach dem Selbst und die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die letzte Elegie endet mit der Hoffnung auf eine mögliche Erlösung und die Überwindung der menschlichen Begrenztheit. Insgesamt ist die "Duineser Elegien" ein Werk, das den Leser zum Nachdenken über die großen Fragen des Lebens anregt und zum tieferen Verständnis der menschlichen Existenz beiträgt.

Schlüsselwörter

elegie schriee jeder engel schrecklich geliebte singen bäume

Wortwolke

Wortwolke zu Duineser Elegien

Stilmittel

Anapher
Die Wiederholung des Wortes 'Wer' am Anfang der ersten und fünften Elegie
Apostrophe
Die Anrede an die Bäume in der vierten Elegie
Ellipsen
Die Auslassung von Wörtern in der zehnten Elegie, um eine Lücke oder Unsicherheit zu betonen
Enjambement
Der Zeilenumbruch in der neunten Elegie, der den Gedankenfluss unterbricht
Hyperbel
Die Übertreibung der Unmöglichkeit, die Geliebte zu singen, in der dritten Elegie
Metapher
Der Engel als Metapher für das Schreckliche und Unbegreifliche
Metonymie
Die Augen als Symbol für die Wahrnehmung in der achten Elegie
Personifikation
Der Feigenbaum wird in der sechsten Elegie als lebendiges Wesen dargestellt
Rhetorische Frage
Die Frage nach der Identität der 'sie' in der fünften Elegie