Du wirst es nie zu Tüchtgem bringen
1851Du wirst es nie zu Tücht′gem bringen Bei deines Grames Träumerein, Die Tränen lassen nichts gelingen, Wer schaffen will, muß fröhlich sein.
Wohl Keime wecken mag der Regen, Der in die Scholle niederbricht, Doch golden Korn und Erntesegen Reift nur heran bei Sonnenlicht.
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Interpretation
Das Gedicht "Du wirst es nie zu Tüchtgem bringen" von Theodor Fontane behandelt die Themen Fleiß, Optimismus und die Kraft der positiven Einstellung. Der Autor betont, dass Traurigkeit und Grübeln nicht zum Erfolg führen, sondern vielmehr eine fröhliche und motivierte Haltung notwendig ist, um Ziele zu erreichen. Fontane verwendet eine Naturmetapher, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Er vergleicht die menschliche Arbeit und den Erfolg mit dem Wachstum von Pflanzen. Während Regen für das Keimen der Samen wichtig ist, ist es das Sonnenlicht, das die Pflanzen zum Blühen und Tragen von Früchten bringt. Analog dazu mag Traurigkeit zwar die Kreativität anregen, aber es ist die Freude und der Optimismus, die letztendlich zum Erfolg führen. Das Gedicht vermittelt eine klare Botschaft: Um im Leben erfolgreich zu sein und seine Ziele zu erreichen, ist es entscheidend, eine positive und fröhliche Einstellung zu bewahren. Der Autor ermutigt den Leser, sich von negativen Gedanken und Gefühlen nicht unterkriegen zu lassen, sondern stattdessen die Kraft der Positivität zu nutzen, um seine Träume und Ambitionen zu verwirklichen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Kontrast
- Wohl Keime wecken mag der Regen, / Doch golden Korn und Erntesegen / Reift nur heran bei Sonnenlicht
- Metapher
- Du wirst es nie zu Tücht′gem bringen
- Personifikation
- Die Tränen lassen nichts gelingen
- Reimschema
- AABB