Dr. Stauz als er Steinbarten las.
1777Was rast der Mann? Wo bleibt denn das Verderben Das wir von Adam erben? Wohlwollen, Menschenliebe, Geselligkeit und andre gute Triebe Im Menschen von Natur? Wie kann der Kerl auf solches Zeug verfallen? Ich für mein Theil, ich merke von dem allen In mir nicht die geringste Spur.
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Interpretation
Das Gedicht "Dr. Stauz als er Steinbarten las" von Heinrich Christian Boie handelt von einem Mann, der überrascht ist über die Güte und Liebe, die er in einem Buch von Steinbart findet. Er fragt sich, wo das Verderben bleibt, das wir von Adam erben, und wie der Autor auf solche positiven Triebe verfallen konnte. Der Mann behauptet, dass er in sich selbst keine Spur von solchen Tugenden finden kann. Das Gedicht kritisiert die menschliche Natur und die Tatsache, dass viele Menschen egoistisch und ohne Mitgefühl sind. Es stellt die Frage, ob wir wirklich von Natur aus gut sind oder ob das Böse in uns vorherrscht. Der Mann im Gedicht scheint zu glauben, dass er selbst keine guten Eigenschaften besitzt und sich darüber wundert, dass jemand wie Steinbart solche positiven Gedanken in seinem Buch ausdrücken kann. Das Gedicht regt zum Nachdenken über die menschliche Natur und die Frage nach Gut und Böse an. Es wirft die Frage auf, ob wir wirklich von Natur aus gut sind oder ob das Böse in uns vorherrscht. Es fordert uns auf, über unsere eigenen Tugenden und Schwächen nachzudenken und zu überlegen, wie wir unser Verhalten und unsere Beziehungen zu anderen Menschen verbessern können.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Frage
- Was rast der Mann? Wo bleibt denn das Verderben
- Ironie
- Ich für mein Theil, ich merke von dem allen In mir nicht die geringste Spur
- Kontrast
- Wohlwollen, Menschenliebe, Geselligkeit und andre gute Triebe Im Menschen von Natur?
- Rhetorische Frage
- Was rast der Mann? Wo bleibt denn das Verderben Das wir von Adam erben?