Die Vögel kommen
1813Die Vögel kommen in ganzen Schwärmen, um dich zu erfreuen. Das junge Grün spriesst; und der Wald wächst schön und steht wie eine Braut da, um dir Freude zu schenken.
Du bist geschaffen. Du bist da. Du bekommst heute das zum Dasein Nötige. Du wurdest erschaffen. Du wurdest Mensch.
Du kannst sehen, bedenke: Du kannst sehen, du kannst hören, du kannst riechen, schmecken, fühlen.
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Interpretation
Das Gedicht "Die Vögel kommen" von Sören Kierkegaard beschreibt die Schönheit und Fülle der Natur als eine Art Geschenk an den Menschen. Die Vögel kommen in Schwärmen, um den Menschen zu erfreuen, das junge Grün spriesst und der Wald steht wie eine Braut da, um ihm Freude zu schenken. Diese Bilder vermitteln eine Atmosphäre des Überflusses und der Freude, die die Natur dem Menschen bietet. Der zweite Teil des Gedichts richtet den Fokus auf den Menschen selbst. Er wird als Geschöpf beschrieben, das ins Dasein gerufen wurde und nun existiert. Der Mensch bekommt das zum Leben Notwendige und wurde erschaffen, um Mensch zu sein. Diese Passagen betonen die Einzigartigkeit und Besonderheit des Menschen als fühlendes Wesen. Im letzten Teil des Gedichts werden die menschlichen Sinne aufgelistet: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Diese Fähigkeiten werden als Geschenke und als Teil der menschlichen Existenz dargestellt. Das Gedicht endet mit der Aufforderung, diese Sinne zu bedenken und sich ihrer bewusst zu sein. Insgesamt vermittelt das Gedicht eine Botschaft der Dankbarkeit für die Natur, das Leben und die menschliche Existenz mit all ihren Sinnen.
Schlüsselwörter
Wortwolke

Stilmittel
- Anapher
- Du bist geschaffen. Du bist da. Du bekommst heute das zum Dasein Nötige. Du wurdest erschaffen. Du wurdest Mensch.
- Metapher
- Der Wald wächst schön und steht wie eine Braut da.
- Parallelismus
- Du kannst sehen, bedenke: Du kannst sehen, du kannst hören, du kannst riechen, schmecken, fühlen.
- Personifikation
- Die Vögel kommen in ganzen Schwärmen, um dich zu erfreuen.