Die Statue einer Nymphe

Heinrich Christian Boie

1760

Am plätschernden Geräusch der Welle Entschlief ich Nymphe dieser Quelle. Du, der herab zum baden steigt, Du, der zu trinken, o schweigt!

Anhören

Das Gedicht als Bild, zum Downloaden und Teilen

Illustration zu Die Statue einer Nymphe

Interpretation

Das Gedicht "Die Statue einer Nymphe" von Heinrich Christian Boie handelt von einer Statue einer Nymphe, die einst am plätschernden Wasser einer Quelle lebte. Die Nymphe ist nun zu Stein geworden und schläft am Geräusch der Welle. Sie richtet sich an die Menschen, die zum Baden oder Trinken an die Quelle kommen, und bittet sie zu schweigen, damit sie nicht gestört wird. Die Statue der Nymphe ist ein Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens und die Beständigkeit der Kunst. Die Nymphe selbst ist ein Symbol für die Schönheit und Unschuld der Natur, die durch die menschliche Zivilisation bedroht wird. Das Gedicht fordert den Leser auf, die Natur zu respektieren und zu schützen. Das Gedicht ist in vier Strophen mit je vier Zeilen geschrieben. Der Rhythmus ist regelmäßig und der Reim ist durchgehend. Die Sprache ist einfach und bildhaft. Das Gedicht ist ein typisches Beispiel für die Empfindsamkeit, eine literarische Strömung des 18. Jahrhunderts, die sich durch die Betonung von Gefühlen und Natur auszeichnet.

Schlüsselwörter

plätschernden geräusch welle entschlief nymphe quelle herab baden

Wortwolke

Wortwolke zu Die Statue einer Nymphe

Stilmittel

Alliteration
Am plätschernden Geräusch der Welle
Anapher
Du, der herab zum baden steigt, Du, der zu trinken, o schweigt!
Metapher
Nymphe dieser Quelle
Personifikation
Entschlief ich Nymphe dieser Quelle